Heute spricht für Sie: das Bild – Von Bildgrößen im neuen Master

Heute spricht für Sie: das Bild – Von Bildgrößen im neuen Master

OEV Master 25. August 2014

A_picture_is_worth_a_thousand_words„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.“ Dies wird uns vor allem angesichts der digitalen Welt und ihrer vielen multimedialen Möglichkeiten immer bewusster. Der Text liefert die Informationen, das Bild weckt jedoch zuerst die Aufmerksamkeit des Lesers und ist besser in der Lage, Emotionen auszulösen. Es steht daher auch für den neuen Master außer Frage: Bilder müssen sein. Wie diese zumindest technisch optimal eingesetzt werden?

Es wird zunächst überraschen, aber unsere Kreation empfiehlt hierbei auf hochauflösende Bilder (Retina, HiDPI) zu verzichten. Warum?

  • Hochauflösende Bilder sind speicherintensiv (Größe und Mehrfachablage).
  • Die Performance (abhängig von der auszuliefernden Bildgröße) spielt eine entscheidende Rolle. Eine geringere Bildgröße ist also von Vorteil, gerade bei mobile Devices.
  • Es gibt noch keine Dateikompression, die Größe bzw. Performance und Retina in einem adäquaten Verhältnis ermöglicht.
  • Hochauflösende Bilder sind im Einkauf mindestens ca. 30% teurer (3000px zu 1500 px).
  • Aufwand und Kosten für die Bildaufbereitung werden reduziert (z. B. bei der Erstellung der Bühnenbilder mit Schirm: drei Versionen statt sechs).
  • Wettbewerber wie Cosmos oder AXA setzten ebenfalls kein hochauflösendes Bildmaterial ein.

Festgelegt wurde der Verzicht auf hochauflösende Bilder am 30.07.2014 zusammen mit der VKB und UKV. Übrigens: Schriften oder Grafiken, welche auf Vektoren basieren (SVG, CSS-Grafiken etc.), sehen auf hochauflösenden Displays immer gestochen scharf aus.

140804_Bildergrößen_highresZu klein sollten Bilder allerdings auch nicht ausfallen. Der Grund: Bilder mit einer größeren Auflösung können ein besseres Ranking bei stärker umkämpften Keywords erzielen. Als ungefährer Richtwert gelten mindestens 200px pro Seite. Und wenn wir gerade schon beim Thema SEO sind: Auch Dateinamen sollten klug ausgewählt sein. Daher:

    • sprechende Dateinamen verwenden
    • Keyword in den Dateinamen integrieren

Um die Arbeit des Redakteurs zu vereinfachen, enthält ÖV_digital übrigens eine automatische Bildgrößenanpassung. Diese erzeugt kleinere Versionen eines Bildes für die Darstellung in den Viewports “small”, “medium” und “large”. An diesen Viewports orientiert sich auch die Responsivität. Das System ermittelt also die größtmögliche Anzahl von sichtbaren Pixeln und entscheidet anhand dieser Information, welches Bild geladen wird.

Und damit auch genug Bildmaterial zur Verfügung steht, erstellt Sandra Jäger von der OEV-Kreation für die Piloten Photoshop-Vorlagen.

 

Wie neben Bild auch Text optimal zum Einsatz kommt, erfahren Sie hier in unserem Beitrag „Content ist König. Hoch lebe der König.“

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