SEO-Tipps: Ein bisschen Technik

SEO-Tipps: Ein bisschen Technik

Allgemein 24. März 2016

Redaktionen und andere Inhaltsschaffende wird diese Überschrift vielleicht abschrecken, doch es besteht kein Grund zur Furcht vor Variablen und Schleifen, es geht nach wie vor nur um HTML. Technik spielt für Suchmaschinen eine große Rolle und bei der Pflege der Inhalte sind ein paar Kleinigkeiten zu beachten, denn es gibt ein paar Probleme, die vermieden werden können, ohne dass eine Programmiersprache ins Spiel käme.

Zeichenkodierung

Probleme mit der Zeichenkodierung (character encoding) hat vermutlich jeder schon mal gesehen. Sei es, wenn dem Link eines Computer-Shops zu Herstellerinformationen nach Taiwan gefolgt wurde oder im Urlaub aus dem Internetcafé ein paar Nachrichten aus der Heimat studiert wurden: kleine Quadrate mit hinein gewürfelten Zahlen, die nicht recht Sinn ergeben wollen. Der Grund ist die Zeichenkodierung.

Das Problem kann schon auftauchen, wenn Texte aus ungeeigneten Dateien in Seiten eingefügt werden. Eine Ursache ist leicht abzustellen: Vermeiden Sie es, Texte direkt aus Word im Master einzufügen. Nutzen Sie einen Texteditor bzw. nutzen Sie einen Texteditor als Zwischenspeicher, um sicher zu gehen, dass sich keine unerwünschten Sonderzeichen einschleichen. So wird verhindert, dass Suchmaschinen Unsinn indexieren oder sogar das Crawling abgebrochen wird. Wer ganz besonders aufpassen möchte, kann noch sicher gehen, dass die Kodierung nach UTF-8 gewählt ist.

Vorsicht bei Alt- und Title-Attribute

Eine weitere Falle können Alt- und Title-Attribut darstellen, auch hier sollten keine Sonderzeichen benutzt werden und schon gar keine Anführungszeichen vorkommen. Letztere würden das HTML zerstören und unter Umständen dazu führen, dass ab dieser Stelle die Seite weder dargestellt noch von Suchmaschinen untersucht werden kann.

w3c Validator

w3c validator

Doch wie können Sie nun sicher gehen, dass am Ende nicht doch ein verhängnisvolles Sonderzeichen in einen Text gefunden hat? Ganz einfach, die Hüter des World-Wide-Webs – nein, das sind weder Google noch Facebook – lassen die Schöpfer von Inhalten schließlich nicht allen. Mit dem w3c Validator kann im Zweifelsfall überprüft werden, ob ein Element in Ordnung ist oder vielleicht etwas korrigiert werden muss.

Am Ende lohnt sich der Test doppelt, denn valides HTML dient gleichermaßen der Indexierung und der Barrierefreiheit. Machen Sie die Probe aufs Exempel: validator.w3.org

Und nun viel Erfolg beim Erstellen noch besseren Contents!

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Stefan Luhnau ist Business Consultant Web-Controlling & SEO bei der OEV.
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(03/2016)

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