"Es ist einfach ein spannendes Thema" – Arndt Cornelsen (Projektleitung für Gemeinschaft) im Interview

"Es ist einfach ein spannendes Thema" – Arndt Cornelsen (Projektleitung für Gemeinschaft) im Interview

Allgemein 3. September 2013

Arndt Cornelsen (Projektleitung ÖV_digital für Gemeinschaft und Gesamtprojekt)

Arndt Cornelsen (Projektleitung ÖV_digital für Gemeinschaft und Gesamtprojekt)

Was ist ÖV_digital für dich?

Trotz langer Berufserfahrung, es sind inzwischen 16 Jahre im Beratungs- und Projektgeschäft, ist das Projekt für mich eine spannende Herausforderung. Klar, bin ich nicht mit komplett Neuem konfrontiert. ÖV_digital enthält vieles, das mir aus zahlreichen vorangegangenen Projekten bekannt ist – jedoch in neuer Zusammensetzung. Für mich ist ÖV_digital daher eine positive Herausforderung. Ich lerne viel – auch über mich selbst…

Welche Aufgaben hast du als Projektleiter?

Als Projektleiter bin ich Freund und Buhmann in einer Person. Ich koordiniere das Gesamtprojekt. Das bedeutet, dass ich mal der „Nette, mal der Böse, mal Filter und mal Wand“ sein muss. Ich bin derjenige, der „Stopp“ sagen muss. Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass es meine Aufgabe ist, die Rahmenbedingungen für die zu schaffen, die die eigentliche Arbeit machen. Dazu gehört, möglichst viele Störungen abzufangen, damit alle anderen ungestört arbeiten können.

Gleichzeitig bin ich aber immer auch Interessenvertreter der Gemeinschaft und muss dadurch eine neutrale Haltung wahren, während die Projektleiter der beiden Piloten Mirko Karner und Stefan Timmerberg die Interessen der Kunden im Einzelnen vertreten. So bin ich zwar bei allen Terminen mit dabei, vertiefe mich aber nicht in die Details der einzelnen Kunden.

Welchen Herausforderungen begegnest du im Projekt?

Die besondere Herausforderung des Projekts ist seine Komplexität. Ich betreue es nun im fünften Monat. Die Einarbeitung war sehr aufwendig, aber die Investition ist es wert! Seit Juni war sehr viel zu bewegen, was nicht in eine Arbeitswoche gepasst hat. Zudem bin ich auch noch für ein Team von 16 Mitarbeitern verantwortlich. Die letzten zwei Monate bestanden daher für mich aus 60-Stunden-Wochen. Inzwischen können wir aber in einem „normalen“ Rahmen weiterarbeiten. Und das Projekt macht mir wirklich viel Spaß. Es ist einfach ein spannendes Thema. Und es ist schön zu sehen, wie sich die anfängliche Skepsis gegenüber dem Projekt in Aufgeschlossenheit wandelt. Wir sind auf einem sehr guten Weg!

Welche Erwartungen hast du an ÖV_digital?

Für die OEV ist das Projekt ein sehr wesentliches Thema – es geht darum, über das Vehikel ÖV_digital das Beratungs- und Projektgeschäft mit unseren Kunden weiter auszubauen und weiter zu professionalisieren. Ich erwarte daher, dass wir etwas entwickeln und umsetzen, das nicht nur für sich selbst, sondern auch langfristig für andere funktioniert. Am Ende soll es schließlich der Gemeinschaft dienen.

Das bedingt natürlich, dass wir miteinander nicht nur kollegial, sondern auch möglichst fehlerfrei arbeiten. Wir stellen damit hohe Anforderungen an uns selbst und unsere Kollegen was die Fachlichkeit, aber auch was die Kommunikation und die Art und Weise der Arbeit angeht: Zuverlässigkeit und Verbindlichkeit.

Vielen Dank für das Gespräch.

"Spannend und herausforder… 3. September 2013